Dr. Michael Haas

"Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit ist Schönheit." (John Keats)

50 – Licht und Schatten, Roman

Verwirren Sie mich nicht.
Es genügt, dass Sie es könnten.

Clemens, der Erzähler des Buches, ist nahe der 50 und damit Teil einer Generation, die weit verwirrter ist, als ihr zukommt. Selten zuvor hat eine Generation ähnlich gut gelebt, auch wenn ihr Lamento über gefährdete Rentenansprüche nicht enden will.

Männer betrügen Frauen. Frauen betrügen
sich selbst.

Clemens trifft auf seiner episodisch verwobenen Reise durch die Welt 50-jähriger Wohlstandsbürger ideale Paare, schmerzresistente Personalleiter, Scheidungsopfer und -gewinner, neurotische Unternehmensberater, buddhistisch begabte Therapeuten, komplexbeladene Österreicher, In-vitro-Fertilisations-Fetischisten, Radikalkatholiken, schwangere Aristokratinnen, osteuropäische Migranten, sprechende Hologramme, ethisch begabte Sozialmanager, praxisversierte Provinzler, westfälische Theatermänner und bieder-nymphomane Frauen.

Clemens’ Interesse für die oft paradoxen Lebenskonzepte 50-jähriger Frauen und Männer hat zwar voyeuristische Züge, ist jedoch keineswegs nüchtern und distanziert. Clemens ahnt: Das heimliche Gelächter, das 50-Jährige bei ihren kuriosen Versuchen begleitet, die Liebe, das Leben und Altern zu meistern, ist das Gelächter der Jugend, die noch nicht weiß, dass Jugend vergänglich ist.

„50 – Licht und Schatten. Männer betrügen Frauen. Frauen betrügen sich selbst.“

„Ich habe eine große Zärtlichkeit und Bewunderung für die Erde und keine Spur davon für meine Generation.“

Ernest Hemingway
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